Am 25. Mai ist Welttag der Schilddrüse. Erkrankungen dieses Organs sind sehr heimtückisch: Sie sind oft asymptomatisch, aber nur auf den ersten Blick. Der Grund für die Kontaktaufnahme mit einem Endokrinologen können Stimmungsschwankungen oder Übergewicht sein, über die es unmöglich ist, den Sieg zu behalten.
Die Schilddrüse ist aktiv an der Synthese von Hormonen beteiligt, die in den Blutkreislauf gelangen. Dies bedeutet, dass es die Funktion aller Körpersysteme beeinträchtigen kann. Bei Frauen treten 10-mal häufiger Funktionsstörungen auf. Und ihre Entwicklung kann durch einen ungesunden Lebensstil oder eine genetische Veranlagung provoziert werden. Welche Anzeichen sollten Sie warnen und Sie über die Notwendigkeit nachdenken lassen, die Funktion der Schilddrüse zu überprüfen?
Sie werden schnell müde und leiden unter Zerstreutheit
Chronische Müdigkeitsgefühle, Schwäche und Energielosigkeit sind typische Symptome einer unzureichenden Produktion von Schilddrüsenhormonen. Wenn Sie nach ein paar Stunden intensiver Arbeit müde werden oder sogar aus dem Bett aufstehen und denken, Sie hätten länger schlafen sollen, deutet dies auf eine niedrige Hormonkonzentration im Blut hin.
Schlechte Laune ist zu Ihrem ständigen Begleiter geworden
Ein Schilddrüsenhormonmangel steht in engem Zusammenhang mit Ihrer Lebenszufriedenheit und Motivation. Bei unzureichender Produktion von Thyroxin und Triiodthyronin (dieser Zustand wird als Hypothyreose bezeichnet) wird die Produktion von Serotonin gehemmt. Es ist das „Glückshormon“, das die Libido und die Stimmung beeinflusst. Serotonin überträgt Impulse zwischen Nervenzellen – "freue dich", "fühle grenzenloses Glück". Wenn der Befehl „sei glücklich“ nicht empfangen wird, stehen Depressionen und unvernünftige Traurigkeit vor der Tür.
Sie leiden unter starken Hungerattacken und essen oft zu viel
Ein weiteres Hormon, das Signale an den Körper weiterleiten kann, ist Ghrelin. Es macht hungrig: Ghrelin wird von den Zellen der Schleimhaut des Magens und der Bauchspeicheldrüse produziert. Wenn Sie satt sind, teilt Ghrelin Ihrem Gehirn mit, dass Sie satt sind.
Schilddrüsenhormone "täuschen" Ghrelin, indem sie seine Bildung entweder unterdrücken oder stimulieren. Dein Körper versteht nicht, was mit ihm passiert – und beginnt, für alle Fälle Energie zu speichern. Nicht verbrauchte Glukose wird in Fett umgewandelt und im Bauch und in den Oberschenkeln „eingelagert“.
Es wirft dich in die Hitze, dann in die Kälte
Dieser unangenehme Zustand wird normalerweise mit einer Erkältung, Stress oder den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Aber Hitzegefühl und Schwitzen, wie Schüttelfrost, können ein echter Hinweis auf die Gesundheit der Schilddrüse sein. Mit seiner Dysfunktion scheint es uns, als würden wir gleich einfrieren. Bei übermäßiger Aktivität der Schilddrüse erhöht sie die Produktion von Energie und Wärme – und wir schwitzen stark und bitten darum, das Fenster zu öffnen.
Ihr Herzschlag rast
Thyroxin und Trijodthyronin können ebenso wie das „Stresshormon“ Cortisol Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Sie beeinträchtigen die Arbeit des rechten Vorhofs und führen dazu, dass er sich zu oft zusammenzieht. Tachykardie ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Schilddrüse Hilfe braucht.
