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4 Fakten darüber, wie Kosmetik den Planeten beeinflusst

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Am 15. Mai feiert die Welt den Internationalen Klimatag. Und eine der größten Bedrohungen für ihn ist die Schönheitsindustrie. Und es geht nicht nur um Treibhausgasemissionen: Die Herstellung von Kosmetika im Allgemeinen wirkt sich aktiv auf die Umwelt aus.

Beeinflusst Kosmetik den Planeten? Ja – und das passiert jeden Tag. Manchmal ist diese Wirkung positiv: Zum Beispiel, wenn Marken nachhaltige Papierverpackungen entwickeln oder Heilpflanzen auf ihren eigenen Farmen anbauen. Aber die Herstellung (und sogar die Verwendung) vieler Schönheitsprodukte hat schädliche Folgen für den Planeten – zum Beispiel die globale Erwärmung durch den CO2-Fußabdruck von Kosmetika oder die Verschmutzung der Ozeane. 

Die Schönheitsindustrie verschwendet Ressourcen

Das Problem der Überproduktion tritt nicht nur in der Modebranche auf. Wie Pflanzen und Blumen angebaut werden, aus denen die Inhaltsstoffe für Cremes, Tonika und Masken gewonnen werden, wirkt sich auf das lokale Ökosystem und den gesamten CO2-Fußabdruck aus. Ein anschauliches Beispiel dafür ist Kokosöl, das zu 70 % in Kosmetika zugesetzt wird. Die Massenpflanzung von Kokospalmen in Indonesien und Malaysia hat zur teilweisen Zerstörung tropischer Mangroven geführt. Jetzt wird viel mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt als zuvor.

Außerdem ist der Hauptbestandteil vieler Beauty-Produkte Wasser. Shampoos, Toner, Gesichtssprays, Duschgels … Bis 2050 wird die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser laut Umweltprognosen stark zurückgehen. Und dies wird zu einem Anstieg der Kosten der Kosmetikproduktion führen.

Das soll nicht heißen, dass Schönheitsmarken diesen alarmierenden Glocken keine Aufmerksamkeit schenken. Unilever plant, jedes Produkt zu kennzeichnen und den Verbraucher über den CO2-Fußabdruck der Produktion jeder Flasche Shampoo oder Lotion zu informieren. Die britische Marke Lush ist ein Pionier in Sachen wasserloser Schönheit. Massagefliesen, Trockenshampoos und Badebomben, feste Foundations: Die Marke schafft es, eine riesige Produktpalette in fester und gepresster Form herzustellen.

Viele Länder testen immer noch Kosmetika an Tieren.

In den USA, Großbritannien, Australien, der Türkei und Israel sind Tierversuche verboten. Die Zahl der ethischen Marken wächst täglich, aber beispielsweise in China ist es ohne Tierversuche unmöglich, Kosmetikprodukte zu verkaufen. Tierschützer streben die Einführung des „Gesetzes der drei O“ in allen Ländern an: 

  • den Einsatz von Tieren einschränken;
  • Optimieren Sie das Testen so, dass es so wenig Leiden wie möglich bringt;
  • Tests ablehnen, die durch alternative Methoden ersetzt werden können.

Einige Schönheitsprodukte schaden den Ozeanen

Sonnencremes, Gesichts- und Körperpeelings, Antitranspirantien, Zahnpasten – was haben sie gemeinsam? All diese Produkte wirken sich schädlich auf die Gewässer der Ozeane aus. Triclosan, das Deodorants und Mundhygieneprodukten zugesetzt wird, ist schädlich für Delfine und Wasserbakterien. Oxybenzon und Octinoxat blockieren ultraviolette Strahlen – sie tragen auch zur Zerstörung von Korallenriffen bei. Kunststoffpellets lösen sich nicht in Wasser auf: Fische und Meerestiere sterben daran. 

…und belasten die Umwelt

Die globale Schönheitsindustrie benötigt mindestens 120 Milliarden Einheiten an Kunststoffverpackungen pro Jahr. Es gilt als einer der größten Abfallproduzenten der Welt. Kosmetikmarken stehen nicht still: Sie bevorzugen zunehmend biologisch abbaubare Materialien. Und nicht nur, um das Müllproblem zu lösen. Bei der Zersetzung von Kunststoff wird ein gefährliches Gemisch aus Methan und Ethylen freigesetzt. Das sind Treibhausgase, die die Atmosphäre erwärmen. Um dem Planeten zu helfen, wählen Sie Kosmetika in Verpackungen aus Karton oder Biokunststoff – sie schaden weder der Natur noch Ihrer Gesundheit.

Aufnahmequelle: salon.kr.ua

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